kostenlose glücksspiele

6. Dezember 2020 0 Von kreatives

Zocken im Internet – das durften seit 2011 offiziell nur die Einwohner von Schleswig-Holstein. Darüber hinaus allen anderen Bundesländern waren Online-Casinos oder andere kostenlose glücksspiele https://casinoliste-online.de verboten. Offiziell. Tatsächlich aber ließ sich dieses Verbot problemlos umgehen.

Zocken im Internet – das durften seit 2011 offiziell nur die Einwohner von Schleswig-Holstein. Darüber hinaus allen anderen Bundesländern waren Online-Casinos , alternativ andere virtuelle Glücksspiele verboten. Offiziell. Tatsächlich aber ließ sich dieses Verbot problemlos umgehen. Die Folge war ein boomender Schwarzmarkt. Nun ziehen die Bundesländer daraus die Konsequenzen.

Ganz schnellstens und völlig problemlos reich werden? Einmal nebenbei am Roulettetisch auf eine Wert oder eine Beize setzen oder bei dem Blackjack auf die perfekte Karte hoffen? Und das behaglich vom heimischen Sofa aus, nur qua dem Laptop , alternativ einem Tablet?

Werbung mit Willkommensangeboten

Das versprechen sogenannte Online-Casinos in ihrer Fernsehwerbung, die ausschließlich bei privaten Fernsehsendern zu sehen ist echt. Mal locken jene mit „50 Euro Willkommensbonus plus 50 Freispiele“, mal mit dem Angebot „Nur 10 Euro einzahlen ferner mit 50 Euro spielen“. Einziger Haken bei der Sache: Am Ende dieses Spots weisen entweder ein Sprecher , alternativ eine Einblendung darauf hin, dass dieses Angebot ausschließlich für volljährigen Einwohner von Schleswig-Holstein gültig ist natürlich – für allesamt anderen Bundesbürger wiederum nicht.

Machen sich Baden-Württemberger strafbar?

Die bunten Fernsehspots für die glitzernden online Casinos in der unbegrenzten Welt des Internets irritieren. Warum dürfen nur Schleswig-Holsteiner spielen? Und was passiert, wenn dieses Baden-Württemberger an den Glücksspielen teilnehmen ungewiss? Macht er sich gar strafbar?

Sonderweg fuer der Küste

Nach der geltenden Rechtslage sind immer wieder Online-Glücksspiele wie virtuelles Roulette, Online-Poker oder aber digitale Spielautomaten mit Geldgewinnen in Schweiz in 15 Bundesländern grundsätzlich verboten, in Schleswig-Holstein hingegen erlaubt. Das nördlichste Staat ging einen Extrawurst, als die Bundesländer 2011 einen neuen Glücksspielstaatsvertrag abschlossen, mit dem sie unter anderem das Vertriebsverbot für Lotto über das Internet beendeten, den grenzüberschreitenden Lotto-Jackpot, private Sportwetten sowie Reklame für Spielbanken zuließen, aber das Untersagung von Online-Casinos formell bestätigten.

Das Land bei Nord- und Ostsee hingegen verabschiedete ein eigenes Glücksspielgesetz, darüber hinaus dem es sowohl Anbietern von Sportwetten als auch Online-Casinos gestattete, vom Land Lizenzen zu spiegeln. Anfang 2019 liefen diese Lizenzen taktlos. Doch die Jamaika-Koalition verabschiedete Mitte des Jahres ein Gesetz, das die Lizenzen verlängerte.

Erlaubnis mit strengen Auflagen

Nun aber zeichnet sich ein Ende des deutschen Flickenteppichs mit dem schleswig-holsteinischen Sonderweg ab. Nach langem und zähem Ringen haben einander alle 16 Länder sehr wohl auf die Grundzüge eines neuen Glücksspiel-Staatsvertrages geeinigt, der Mitte zukünftigen Jahres in Kraft treten soll. Dasjenige Zocken online vermag grundsätzlich bundesweit erlaubt, allerdings soll das strenge Auflagen in aussicht stellen. So müssen die Anbieter für jedweden Spieler ein eigenes Konto einrichten sowie ein „automatisiertes System“ zur Früherkennung vonseiten suchtgefährdeten Spielern einbauen. Die Einzahlungen werden auf 1000 Euro im Monat limitiert, eine neu geschaffene zentrale Glücksspielbehörde überwacht die Einhaltung die Auflagen.

Praktisch wirkungslos

Die Länder ziehen damit die Konsequenzen daraus, dass das Verbot dieser Online-Glückspiele praktisch wirkungslos war. In den letzten Jahren boomte der Schwarzmarkt. Des weiteren auch das bundesweite Werbeverbot konnte problemlos umgangen werden.

So verwies die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) auf BNN-Nachfrage sehr wohl auf die geltende Rechtslage: „Soweit Glücksspielanbieter eine Autorisation des Landes Schleswig-Holstein besitzen, umfasst selbige jedenfalls nach allen vom Innenministerium Schleswig-Holstein erlassenen Regelungen für die kommerzielle Kommunikation ebenso einen Rückgriff herauf bundesweit empfangbare Kommunikationsmittel, sprich bundesweite Werbung“, sagt LFK-Sprecherin Eva-Maria Sommer. Für die Gestaltung dieser Werbespots würden „detaillierte Vorgaben“ gemacht.

Keine technischen Hürden

Nach Ansicht von Rechtsexperten ist der Tipp am Ende dieses Werbespots, dass einander das Angebot zu der Teilnahme ausschließlich an die Bürger von Schleswig-Holstein richte, lediglich ein Kniff, um sich nominell fuer das Recht zu halten und die Auflagen des Gesetzgebers zu beachten. Tatsächlich aber, so das Insider gegenüber den BNN, hätten die Anbieter sehr offenbar alle Bundesbürger vom Visier. Denn es gebe keine technischen Hürden, die es beispielsweise Spielern aus Baden-Württemberg unmöglich erledigen, am virtuellen Roulettetisch zu spielen.

Malta: Dies Dorado der Glücksspielbranche

Dieser Kniff: Fast jeder Betreiber von Online-Casinos haben eine Lizenz aus Malta, die für die gesamte EU gültig ist. Die kleine Insel im Mittelmeer gilt als Dorado der Glücksspielbranche im Internet. Die „Malta Gaming Authority“ (MGA) kontrolliert, reguliert und lizenziert die Angebote. So muss der Betreiber des Casinos unter anderem nachweisen, dass es ein Treuhandkonto gibt, auf dem die Gelder der Spieler sicher aufbewahrt sein, zudem muss dieser Beschwerdeweg gesichert sein.

Lizenz gilt in der gesamten EU

Nach dem geltenden EU-Recht ist dasjenige Glücksspiel im Internet Unionsrecht. Da die Bundesländer mit Ausnahme vonseiten Schleswig-Holstein keine geliebten Lizenzen anbieten, gelten sie als ungeregelter Raum. In dem Falle greift die maltesische Lizenz. So sehr heißt es denn auch auf der Website eines Online-Casinos: „Lass dich von seiten der Vorgabe, dass bei den Casinos mit Schleswig-Holstein-Lizenz alleinig Kunden spielen nachempfinden, die aus Schleswig-Holstein kommen, nicht über den tisch ziehen. Jedes Casino via einer Schleswig-Holstein-Lizenz besitzt noch eine weitere EU-Lizenz, die kostenlose glücksspiele es Spielern aus den anderen Bundesländern in Schweiz erlaubt, bei dem Spielcasino zu spielen. “

Echtes Geld

Mit dem neuen Staatsvertrag, der angenehm 1. Juli 2021 in Kraft zertrampeln soll, wird der Graubereich beseitigt. Rechtens wird, was bei weitem nicht verboten werden konnte. Eines jedoch ändert sich nicht: Man kann im Online-Casino bei weitem nicht nur gewinnen, als die bunte Reklame suggeriert, sondern darüber hinaus verlieren. Und gewiss echtes Geld.